Infostand zum Internationalen Frauentag am 08.03.2020

Auch in diesem Jahr nahm die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wieder an der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag in Neuwied teil. Auf einem Infotisch lagen 2 Petitionen zum unterschreiben, und ein Brief konnte verschickt werden.

Es ging dieses Mal um Menschenrechtsaktivistinnen und -aktivisten, die von ihrem Recht auf friedliche Demonstrationen für die Einhaltung der Menschenrechte in Chile und Simbabwe  Gebrauch gemacht hatten.

Von Seiten der Polizei und anderer Sicherheitskräfte wurde unverhältnismäßige Gewalt gegen die Demonstrierenden angewendet und manche wurden sogar getötet.

In der Petition an den Präsidenten der Republik Simbabwe forderte Amnesty ihn auf, eine gründliche, effektive und unparteiische Untersuchung der Gewalt und der Morde  an Demonstrierenden einzuleiten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Auch in der Petition an die Botschafterin der Republik Chile in Berlin forderte Amnesty, die Repressionen durch die Staatsgewalt gegen  Protestierende unverzüglich zu beenden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Als besondere Aktion zum Internationalen Frauentag galt es, per Eilaktion eine  russische Menschenrechtsaktivistin zu unterstützen. In dem Brief an den Justizminister der Russischen Förderation und den Botschafter in Berlin fordert Amnesty die strafrechtliche Verfolgung der russischen Aktivistin und Künstlerin Yulia Tsvetkova sofort zu beenden. Sie wird strafrechtlich verfolgt und schikaniert, weil sie für die Rechte von Frauen und LGBTI Rechte eintritt.

Viele Frauen und auch Männer, die bei der Veranstaltung zum Internationalen Frauentag zugegen waren, unterstützten die Arbeit von Amnesty, in dem Sie die Petitionen unterschrieben und Briefe  verschicken wollten, um sich für die Einhaltung der Menschenrechte in Chile, Simbabwe und der Russischen Förderation einzusetzen.

 

Wichtig hierzu auch das Theaterstück “ Anders als du glaubst“ https://www.berlinercompagnie.de

 

10. März 2020