Gegen das Verschwindenlassen von Menschen, insbesondere in El Salvador und Nicaragua, richtete sich ein Infostand, den die Neuwieder Gruppe von Amnesty International am 22.8.2026 am Luisenplatz in Neuwied aufgebaut hatte.
Die AI Aktivisten prangerten vor allen Dingen diese Menschenrechtsverletzung in Diktaturen an, und sendeten eine Petition an die Regierungsstelle von El Salvator, zu deren Unterschrift aufgerufen wurde und die von Passanten mit ihrer Unterschrift unterstützt wurde.
Außerdem wurden Briefe an einen Minister von Nicaragua verschickt, mit denen sich die Gruppe für Verschwundene einsetzten. Inge Rockenfeller und Manfred Kirsch wiesen auf die besondere Grausamkeit hin, die durch das Verschwindenlassen vieler Oppositioneller zustande kommt. Das Verschwindenlassen sei deshalb besonders grausam, weil Angehörige der Opfer nichts über den Verbleib jener Menschen und über ihr Schicksal wüssten. Mehrere Passanten schlossen sich den Protesten an. Amnesty International Neuwied will das Thema auch in Zukunft verstärkt bearbeiten und appelliert an alle Menschen, sich auch in Zukunft für diejenigen einzusetzen, die in Diktaturen hiervon betroffen sind.
